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Plastikmodellbauclub Lübeck e.V. |
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| Ju 88 A-1 Revell 1:32 | ||
| Baustufenfotos von /cs, zuletzt ergänzt am 19.06.2009 | ||
Bei der Montage bin ich etwas von der Reihenfolge der Bauanleitung abgewichen und habe die Innenschalen zuerst mit den jeweiligen Rumpfhälften verklebt. Danach wurden die Details montiert. |
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| Besonders bei einem großen Modell kommt
es auf eine sichere Verklebung aller Teile an. Diese erreicht man am
besten mit Flüssigkleber im unbemalten Zustand. Daher erfolgte
die Montage in Baugruppen.
Die Baugruppen sind zur Bemalung herausnehmbar. Die hervorragende Passung des Bausatzes ermöglicht diese Verfahrensweise. |
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| Die Sitzunterbauten sollten unbedingt auf
ihren jeweiligen Böden montiert, aber erst nach der Bemalung mit diesen
verklebt werden. Macht man es nicht, wird garantiert der Unterbau des Pilotensitzes zu schmal. |
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| Hier sind die wesentlichen Baugruppen wieder auseinandergenommen und können jetzt gut bemalt werden. Auch die Bedienbank an der Backbordseite ist nur mit Patafix befestigt. |
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| Durch einen Gedankenaustausch mit unserem
Vereinsmitglied Holger wurde klar, dass Revell sich bei den Rumpfschalen
etwas vertan hat. An der linken Seite sind zwei "Bügelfalten" angedeutet
(da, wo die beiden blauen Pfeile enden). Diese gehören da nicht hin.
Rechts hat Revell nur die obere angedeutet, auch ist diese etwas
schwächer ausgefallen. Alle habe ich weggeschliffen. Die Gravuren werden erneuert. Halbe Stunde Arbeit.
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| Das Nachschlagen in allen meinen Ju
88-Büchern hatte zuvor einen Tag gedauert. Ich wollte unbedingt
beweisen, dass die "Falten" am Original vorhanden waren. Sind sie aber
nicht... Wer es nicht glaubt, der sollte mal auf der folgenden norwegischen website nach Fotos vom Rumpf der Ju 88 D-1 4N+EH vor Beginn der Restaurationsarbeiten suchen. |
http://community.webshots.com/user/p51mustang_3 | |
| Vor dem Spritzen der Innenräume werden
die Klebeflächen für die spätere Montage maskiert. So muss man später
nichts mühsam wegkratzen.
(Wie oben schon gesagt, sichere Verklebungen sind bei großen Modellen besonders wichtig, und auf Farbe entfaltet der Klebstoff für Polystyrol nicht seine volle Wirkung. Sekundenkleber hingegen kann mit der Zeit verspröden.) |
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| Der Boden unter dem Pilotensitz enthält
Sichtfenster, die oben und unten abgedeckt werden. Die Masken werden mit einem kleinen Locheisen auf der Schneidmatte ausgestochen. Falls nur die Rundung benötigt wird, kann so ein Kreis auch schmaler geschnitten werden. Ein Oval entsteht aus zwei Kreisen, die gebenenfalls mit kleinen geraden Stücken verbunden werden. |
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| Die Farbgebung des
Besatzungsraumes geht in kleinen Schritten voran.
Die Grundfarbe ist Gunze RLM 66, gespritzt. Darauf folgte ein 'washing' mit stark verdünnter Künstlerölfarbe (umbra und Payne's grey). Ecken und Kanten wurden dann mit der Trockenmalmethode und mittelgrau betont. Man muss kein Künstler sein, um die vielen stimmigen Einzelheiten dieses Revell-Bausatzes hervorzuheben.
Alle Bauteile sind nur für das Fotografieren zusammengesteckt. Es fehlen noch viele Details, zum Beispiel die Sitze und deren Gurtzeug, das Bombenzielgerät BZG 2 etc. |
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| Exkurs:
Korrektur des Seitenleitwerks Hinweis von Holger: Eine der wenigen Schwächen das Bausatzes ist die im Profil zu magere Seitenleitwerksflosse.
Abbildungen von oben nach unten: das unkorrigierte Leitwerk aus dem Bausatz das Ersatzteil von AirDoc das Selbstbau-Leitwerk auf Grundlage der Revell-Teile. Es ist, wie zu sehen, auch nicht perfekt, aber schon vorbildnäher. Die dünnere Linie in der Zeichnung beschreibt das Übergangsblech, das unserem Teil noch fehlt. |
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| So sieht das korrigierte
(noch nicht gravierte) Leitwerk am Modell aus.
Der rote Pfeil auf dem unteren Foto weist auf eine zweite Korrektur hin: das Revell-Bauteil hat an dieser Stelle eine Kurve, die beim Vorbild so nicht vorhanden war. Die Hinterkante der Seitenflosse wurde daher begradigt, und an der Spitze der Ruderklappe wurde etwas aufgebaut. |
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| Die folgenden Bilder zeigen
den Aufbau auf die Revell-Teile.
Weil das Revell-Profil hinten stimmt und vorn viel zu dünn ist, wurden vorn Streifen und Flächen aus 1,5 mm Polystyrol-Platte aufgeklebt, und zwar links und rechts stets genau gleich, damit alles symmetrisch bleibt. Nach hinten wurden Streifen von Evergreen verwendet, in den abnehmenden Stärken 0,75/ 0,4 und 0,25 mm. Die roten Linien beschreiben den mit Material belegten Bereich. Danach hieß es "schleifen, spachteln, schleifen, spachteln, schleifen,grundieren, schleifen ..." Das weiße Pulver dient nicht der Betäubung, sondern ist Zeugnis ehrlicher Arbeit. Die beiden Leitwerksschalen wurden erst ganz zum Schluss verklebt. So konnte während des Schleifens die Symmetrie einfacher kontrolliert werden. Sobald alles mehrere Tage durchgetrocknet sein wird, kann es an die Nachbildung der Blechstöße und Nietenreihen gehen. |
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